Ein Zug mit Diesellok fährt im Douro Superior zwischen Terrassen am Douro entlang

der ferne osten des tals

Douro Superior: Felsbilder des Côa, Pocinho und Barca d'Alva

Hinter Tua wird das Tal stiller, trockener und weiter. Hier liegen die größten Weingüter, die Endstation der Bahnlinie und eine der wichtigsten Freiluftstätten prähistorischer Kunst in Europa.

Aktualisiert am 21. Oktober 2026 · Redaktion Dourovallei

im douro superior

Côa und Fluss mit Guide

Zwei Wege, den Douro Superior ohne eigene Planung zu erkunden: eine Privattour durch Weinberge und zur Felskunst und eine Bootsfahrt ab Pocinho.

private Tour
Private Tour Douro Superior und Felskunst im Côa-Tal
Preis
geprüft
21.10.2026

Private Tour Douro Superior und Felskunst im Côa-Tal

270 €ab, pro Person*
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Bootsfahrt
Private Bootsfahrt Douro und Côa (1,5 Std.), Pocinho – Vila Nova de Foz Côa
Preis
geprüft
21.10.2026

Private Bootsfahrt Douro und Côa (1,5 Std.), Pocinho – Vila Nova de Foz Côa

Abfahrt
Pocinho
Dauer
1,5 Std.
45 €ab, pro Person*
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Ab-Preise pro Person, geprüft am 21. Oktober 2026; sie variieren je nach Datum und Option.

Der Douro Superior ist die größte der drei Unterregionen – 110.000 Hektar –, hat aber die wenigsten Weinberge: rund 10.000 Hektar, nicht einmal ein Zehntel der Fläche. Hier ist es am heißesten und trockensten; bei Barca d'Alva fallen im Jahr gerade noch 380 Millimeter Regen. Zwischen den Reben stehen Oliven- und Mandelbäume, und die Dörfer liegen weiter auseinander. Lange war dieser Teil des Tals schwer zu erreichen: Die Felsbarriere des Cachão da Valeira hielt die Schifffahrt auf, bis sie im 19. Jahrhundert beseitigt wurde.

Drei Gründe sprechen dafür, so weit zu fahren: die Felsbilder des Côa, die Mandelblüte Ende Februar und die Weite. Wer den Betrieb von Pinhão hinter sich lässt, findet hier Stille, große Landgüter und die schönste Bahnfahrt der Strecke.

Die Felsbilder des Côa

Im Tal des Côa, eines Nebenflusses, der bei Vila Nova de Foz Côa in den Douro mündet, liegen mehr als tausend gravierte Felsflächen an über achtzig Stellen. Die meisten Darstellungen – Pferde, Auerochsen, Steinböcke – sind rund 30.000 Jahre alt. Entdeckt wurden sie beim Bau eines Staudamms, der 1995 gestoppt wurde, um sie zu retten. 1998 kamen sie auf die Welterbeliste; 2010 wurde der Eintrag um Siega Verde auf der spanischen Seite erweitert.

Die Fundstellen selbst besuchst du mit Führung, ab den Empfangszentren der Fundação Côa Parque. Laut Preisliste 2025 kostet der Besuch eines Felskunst-Bereichs 18 Euro pro Erwachsenem, ein Nachtbesuch 22 Euro, ein Besuch zu Fuß 16 Euro und ein Besuch per Kajak mit Weinprobe 42 Euro. Für manche Besuche gilt ein Mindestpreis pro Gruppe; reserviert wird über die Fundação.

Gravierte Tierfigur auf einer Felsfläche in Penascosa im Côa-Tal
Ein gravierter Stier in Penascosa: Im Streiflicht sind die Linien am besten zu erkennen.

Das Museu do Côa

Das Museum steht oberhalb des Zusammenflusses von Côa und Douro bei Vila Nova de Foz Côa, mit einer Aussicht, für die allein sich der Umweg lohnt. Es erklärt, wie die Gravuren entstanden und was sie bedeuten. Öffnungszeiten laut Fundação: Oktober bis einschließlich April von 9:00 bis 17:30 Uhr, Mai bis einschließlich September von 9:00 bis 18:00 Uhr. Von November bis einschließlich März ist das Museum montags geschlossen (die Felskunst-Besuche finden dann trotzdem statt), außerdem am 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember. Der Eintritt kostet 8 Euro; ab 65 zahlst du 7 Euro, Studierende 4 Euro, und es gibt ein Familienticket für 20 Euro.

Der Betonbau des Museu do Côa am Hang
Blick vom Museu do Côa auf den Douro
Weinterrassen an einer Biegung des Douro

Pocinho: Ende der Strecke

Pocinho ist seit 1988 die Endstation der Linha do Douro, 172 Kilometer von Porto entfernt. Davor fuhr der Zug weiter bis Barca d'Alva und bis nach Salamanca. Der Bahnhof liegt am Staudamm von Pocinho, ein paar Kilometer von Vila Nova de Foz Côa. Wer mit dem Zug kommt, braucht für Museum und Felskunst ein Taxi oder eine Tour. Vom Anleger bei Pocinho starten auch Bootsfahrten auf Douro und Côa. Die Bahnfahrt zwischen Tua und Pocinho, vorbei an den Halten Vargelas und Vesúvio, ist der ruhigste und einer der schönsten Abschnitte der Strecke: siehe Endstation Pocinho auf der Bahnseite.

Ab Pocinho flussaufwärts Richtung Foz CôaPrivate Bootsfahrt Douro und Côa (1,5 Std.), Pocinho – Vila Nova de Foz Côa · ab 45 € (Preise geprüft am 21. Oktober 2026)

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Quinta do Vesúvio und die großen Güter

Am Fluss liegen einige der größten und bekanntesten Weingüter des Douro, etwa Quinta do Vesúvio mit eigenem Haltepunkt an der Bahnlinie. Vesúvio empfängt Gäste nur für ein privates Programm von rund sechs Stunden (Mai bis einschließlich Oktober, ab 450 Euro pro Person, mindestens sieben Tage im Voraus reservieren). Auch der Barca Velha, der bekannteste rote Douro-Wein, entsteht aus Trauben des Douro Superior. Mehr zu Besuchen unter Quintas besuchen.

Das weiße Herrenhaus der Quinta do Vesúvio am Ufer des Douro
Quinta do Vesúvio, vom Fluss aus gesehen.

Mandelblüte

Ende Februar und Anfang März färben die Mandelbäume rund um Vila Nova de Foz Côa die Hänge weiß und rosa. Die Stadt feiert das seit 1980 mit der Festa da Amendoeira em Flor, und CP setzt in manchen Jahren einen Sonderzug ein. Alles zu Terminen, Routen und Anreise unter Mandelblüte am Douro.

Barca d'Alva und weiter

Bei Barca d'Alva erreicht der Douro die spanische Grenze. Hier enden auch die Flussrouten: Reedereien fahren flussaufwärts bis Barca d'Alva, und die mehrtägigen Kreuzfahrtschiffe wenden an dieser Stelle. Jenseits von Barca d'Alva bildet der Fluss die Grenze, in tiefen Granitschluchten: das Gebiet des Naturparks Douro Internacional. Wer mehrere Tage auf dem Fluss verbringen möchte, liest die Seite zur Flusskreuzfahrt auf dem Douro.

Die Bogenbrücke von Barca d'Alva über den Douro mit einem Kreuzfahrtschiff am Kai
Die Brücke von Barca d'Alva: Hier kehren die Kreuzfahrtschiffe um.

São João da Pesqueira

Am linken Ufer, am Rand des Cima Corgo, liegt São João da Pesqueira mit dem Wallfahrtsort São Salvador do Mundo: sieben kleine Kapellen an einem Hang über dem Staudamm von Valeira. Es ist einer der schönsten Aussichtspunkte im östlichen Teil; mehr unter Aussichtspunkte.

Die Karte lädt mit JavaScript; die Orte stehen darunter als Liste.

Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende. Klick auf einen Punkt öffnet den Reiseführer; auf dem Handy tippst du zuerst auf die Karte, um sie zu verschieben.

Am Fluss entlang

Von West nach Ost, in der Reihenfolge des Flusses und der Douro-Bahn

  1. AmaranteTor am Tâmega
  2. Peso da RéguaBeginn des Cima Corgo
  3. PinhãoBahnhof mit Azulejos
  4. TuaEndpunkt des historischen Zugs
  5. PocinhoEndbahnhof der Linie
  6. Miranda do DouroSchluchten an der Grenze

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