Die N222 schlängelt sich zwischen Weinbergen am Ufer des Douro entlang

selbst fahren

Das Douro-Tal mit dem Auto: N222, Parken und Wohnmobil

Mit einem Mietwagen erreichst du Aussichtspunkte, Weindörfer und kleine Quintas, an die der Zug nicht herankommt. Allerdings sind die Straßen eng und kurvig – und Verkosten und Fahren schließen sich aus.

Aktualisiert am 21. Oktober 2026 · Redaktion Dourovallei

Die N222: Régua – Pinhão

Die bekannteste Straße des Tals führt von Peso da Régua am linken Ufer nach Pinhão: 27 Kilometer und 93 Kurven, fast ständig mit Blick auf Fluss und Terrassen. 2015 ging die N222 als Siegerin aus einer Studie des Autovermieters Avis über die besten Fahrstrecken der Welt hervor; bewertet wurde das Verhältnis von Geraden zu Kurven. Seitdem steht sie auf der Liste jedes Roadtrips durch Portugal.

Fahr sie am besten vormittags von West nach Ost oder umgekehrt im Licht des späten Nachmittags, und lass dir Zeit: Es gibt Haltebuchten für Fotos, und unterwegs liegen Quintas mit Weinproben.

Ein Auto am Rand der N222 hoch über dem Douro
Die N222 mit Fluss und Weinbergen
Weinberge an den Hängen entlang der Strecke

Ab Porto

Ab Porto nimmst du die Autobahn (die A4 Richtung Vila Real) und fährst danach hinunter zum Fluss. Quinta do Seixo bei Pinhão gibt ab dem Zentrum von Porto 1 Stunde und 47 Minuten an. Auf den Autobahnen wird Maut fällig; frag deinen Vermieter, wie das beim Mietwagen geregelt ist. Mehr zur Anreise unter von Porto ins Douro-Tal.

Enge Straßen, steile Hänge

Abseits der Hauptstraßen ist das Tal ein Netz schmaler Hangstraßen, oft ohne Leitplanke, mit Haarnadelkurven und Gegenverkehr, der genauso überrascht ist wie du. Tipps:

  • Nimm ein kleines Auto; beim Wenden und Parken wirst du froh darüber sein.
  • Rechne mit einem niedrigeren Schnitt, als das Navi anzeigt.
  • Während der Lese (September) sind Traktoren und Pick-ups mit Kisten unterwegs.
  • Fahr die Straßen zu den Aussichtspunkten bei Tageslicht.

Die lohnendsten Fahrten bergauf führen zu den Aussichtspunkten Galafura und Casal de Loivos.

Parken in den Orten

Régua ist eine Kleinstadt mit mehr Platz als die Dörfer. In Pinhão wird es in der Hochsaison rund um Bahnhof und Kai eng. In kleinen Hangdörfern wie Casal de Loivos sind die Straßen schmal und die Stellplätze rar: Komm früh oder park am Ortsrand und geh das letzte Stück zu Fuß.

Mit dem Wohnmobil

Der Douro ist bei Wohnmobilisten beliebt, aber nicht überall dafür geeignet. Große Fahrzeuge kommen in den alten Ortskernen und auf den Straßen zu den Aussichtspunkten schwer voran. Unser Rat: Bleib mit einem großen Wohnmobil auf den Hauptstraßen am Fluss, nutze offizielle Stellplätze und erkunde die Hänge per Rad, Taxi oder Tour. Prüf die Regeln für das Übernachten außerhalb von Campingplätzen bei der jeweiligen Gemeinde; sie können sich von Ort zu Ort unterscheiden.

Verkosten und Fahren

Die wichtigste Regel: Wer fährt, trinkt nicht – oder spuckt alles aus. Auf jeder Quinta stehen mehrere Gläser aufgespriteter Wein mit 19 bis 22 Prozent vor dir. Lösungen:

  • Legt fest, wer fährt, und wechselt euch täglich ab.
  • Übernachte auf einer Quinta und verkoste dort.
  • Lass das Auto einen Tag stehen und nimm eine Tour oder den Zug.

Lieber nicht selbst fahren? Lass dich chauffieren und probier mitDouro-Tal ab Porto: Bootsfahrt, Weinproben und Mittagessen · ab 55 € (Preise geprüft am 21. Oktober 2026)

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Auch ohne eigenes Auto kannst du die N222 erleben: Es gibt Touren im offenen Mini zwischen Régua und Pinhão.

selbst am Steuer
Ab Porto im Mini Cabrio ins Douro-Tal: Régua und Pinhão
Preis
geprüft
21.10.2026

Ab Porto im Mini Cabrio ins Douro-Tal: Régua und Pinhão

Abfahrt
Porto
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Routen

Ausgearbeitete Routen für einen, zwei und drei Tage mit dem Auto findest du auf der Routenseite. Mit Auto übernachtest du am schönsten auf einer Quinta: siehe Übernachten.

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